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Verödung von Hämorrhoiden

Wann ist die Verödung von Hämorrhoiden sinnvoll / nötig?

Hämorrhoiden ersten und zweiten Grades werden meist verödet. Diese Verödung, auch Sklerosierung genannt, wird zu 95% ambulant durchgeführt und ist im Wesentlichen kein großer Eingriff. Bei Hämorrhoiden dritten und vierten Grades ist eine Verödung leider nicht mehr möglich. Diese werden durch Operationen entfernt.

Bewirkt die Verödung eine dauerhafte Lösung?

Nein, leider nicht immer. In 70-75% aller Fälle treten nach ca. 3 bis 4 Jahren erneut Symptome eines Hämorrhoidialleidens auf. Es gibt schonendere Eingriffe, wie die Gummiband-Ligatur, welche eine wesentlich höhere Erfolgsquote aufweisen können.

Wie genau werden Hämorrhoiden verödet?

Durch ein Protoskop, eine Röhre, wird eine Flüssigkeit (Phenolmandelöl, Chininlösungen oder Ethoxysklerol) auf die Hämorrhoiden gespritzt. Durch diese Flüssigkeit wird eine Art Entzündung hervorgerufen, welche bewirkt, dass die Gefäße schlechter durchblutet werden und der Gefäßknoten dadurch schrumpft. Die Behandlung ist meistens schmerzfrei und ambulant durchführbar.